Ein Besuch der Sehenswürdigkeit Fushimi Inari-Taisha mit seinen 1000 Toren stand heute auf dem Programm. Ein weiteres Highlight sollte Gion sein, was ein eher traditionelles Viertel von Kyoto ist.

Ausflug zu den 1000 Toren

Nachdem wir unser Frühstück aus dem Supermarkt verzehrt hatten, machten wir uns auf den Weg zu den 1000 Toren, die man mit Kyoto verbindet. Die roten Tore hat man schon öfters auf Motiven aus Japan gesehen, jetzt wollten wir sie in natura sehen.
Die kurze Fahrt mit dem Zug war unspektakulär. Es gab nichts Besonderes zu sehen und die Zügen waren auch nicht überfüllt.
Unweit von der Station konnten wir schon die ersten roten Tore entdecken. Sie erstrecken sich über einen Berg und sind toll anzusehen. Da wir auf unserer Reise schon sehr viel gelaufen sind, legten wir nur einen Teil der Strecke zurück, konnten aber schon imposante Bilder einfangen.
Schön war, dass viele Menschen traditionelle Kleidung trugen. Auch einige Männer trugen Geta, die japanischen Sandalen aus Holz mit passenden Socken, bei denen nur der große Zeh abgetrennt ist.

Tor Kyoto
Tor Kyoto

Auf dem Weg zum Zug zu unserem nächsten Ziel (die Station war nicht dieselbe wie bei unserer Ankunft) kamen wir an vielen Grillständen vorbei. Hier merkte man den Unterschied zu den Märkten, die wir besucht hatten, denn das Essen schmeckte weniger gut.

Gion-Viertel

Das Gion-Viertel ist ein eher traditionelles Viertel in Kyoto. Auch hier liefen wir auf einen Tempel zu, der am Ende der langen Straße zu sehen war. Diese Straße wirkte mit ihren Restaurants und Spezialitäten-Geschäften hochwertiger als die Märkte, die wir schon besucht hatten. In den Geschäften wurden handgefertigte Bonbons, Schmuck aus der Region und natürlich traditionelle Kleidung angeboten.

Den Weg zu unserem Hotel legten wir zu Fuß zurück. Unterwegs entdeckten wir ein Café, das sich auf Käseartikel spezialisiert hatte. Oliver hatte mir am selben Tag noch erzählt, dass er vom Käsekuchen eigentlich nur den Quarkanteil mag. Hier wurde dieser mit einer Scheibe Käse überbacken angeboten.
Weitere Infos zu unserem Essen gibt es im Food-Blog: Japan: Kyoto-Food

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